Das bietet Ihnen RMK

 Rechtzeitiges Erkennen von Gefährdungspotenzial im Unternehmen und entsprechendes Abwenden von möglichen Schadenereignissen.
 Notfallübungen unter realistischen Bedingungen.
 Auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmte Notfall Konzepte.
 Gründung eines Katastrophenstabes mit entsprechenden Fachberatern und dessen Vorbereitung auf den Ernstfall.
 Fachberater aus den Bereichen Risikomanagement, Brandschutz, Personalberatung, Öffentlichkeitsarbeit, IT-Branche usw. Die Aufgabe der Fachberater ist es, die Betriebsunterbrechung so gering wie möglich zu halten.

Medizinischer Katastrophenschutz gefordert

Als zweites Bundesland in Deutschland – nach Berlin – hat
Hessen ein fachübergreifendes Konzept zum medizinischen Katastrophenschutz beschlossen. Schwerpunkt ist die ausführliche
Darstellung aller Vorbereitungen für die medizinische Versorgung
einer größeren Anzahl Verletzter und Kranker.
Rechtliche Grundlage ist das hessische Krankenhausgesetz,
das in Paragraph 9 von den Krankenhäusern den Aufbau eines
Katastrophenmanagements sowie regelmäßige Übungen in diesem
Bereich fordert.

Katastrophen können jeden treffen

Naturkatastrophen, wie das Jahrhunderthochwasser im Jahr
2002, oder Unfälle, wie das Zugunglück von Eschede, zeigen,
wie schnell sich unsere Vorstellungen von Sicherheit und Wahrscheinlichkeit
in Luft auflösen können.

Doch auch scheinbar kleine Ereignisse, wie zum Beispiel ein
geistig verwirrter Krankenhaus-Patient, der sein Bett anzündet,
oder die Explosion einer Sauerstoffflasche in einem Versorgungsraum
können dramatische Folgen haben.

Daher sind bereits im Vorfeld eines möglichen Schadenereignisses umfangreiche Regelungen zwingend erforderlich.

Eine Katastrophe kann nicht alleine durch die Rettung und Verteilung Verletzter auf die Krankenhäuser bewältigt werden.

So muss zum Beispiel eine ausreichende Zahl notfall- und katastrophenmedizinisch geschulter Ärzte eingesetzt werden können
und die Krankenhäuser in der Lage sein, eine große Anzahl Opfer gleichzeitig aufzunehmen.

Krisenmanagement ist unverzichtbar

Es ist sehr wahrscheinlich, dass in naher Zukunft auch andere Bundesländer den Beispielen von Berlin und Hessen folgen werden und die Krankenhäuser per Gesetz dazu verpflichten, ein funktionierendes Katastrophenmanagement vorzuweisen.

Daher ist es wichtig, sich möglichst frühzeitig mit dem komplexen Thema Risikomanagement zu befassen.

Zum einen müssen Krankenhäuser bei Schadenereignissen mit in den Katastrophenstab eingebunden werden. Zum anderen sollten Kliniken auch darauf vorbereitet sein, selbst einmal von einem Schadenereignis betroffen zu sein.

In diesem Fall fordert der Gesetzgeber, dass das Krankenhaus so schnell wie möglich in der Lage sein muss, den regulären Betrieb wieder aufzunehmen.

Diese Forderung ist nur zu erfüllen, wenn das Krankenhaus über das entsprechende Katastrophenmanagement verfügt und das gesamte Personal durch regelmäßige Übungen für den Ernstfall gerüstet ist. Rollen, Aufgaben und Entscheidungskompetenzen müssen im Vorfeld definiert sein, Checklisten für die verschiedenen Aufgaben bereit liegen und die Zusammenarbeit in Notsituationen geregelt sein.