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Rüsselsheim
– Der Terroranschlag in Madrid, der Anschlag auf
das Hilton Hotel in Tabat Sinai Halbinsel in Ägypten
machen deutlich, dass unser Gefühl von Sicherheit
schnell zur Illusion werden kann. Terroranschläge
können zu jeder Zeit jeden treffen. Gerade mal
die Fußballweltmeisterschaft 2006 zeigt das Deutschland
sich mit diesem Thema auseinander setzen muß.
Der Terror hatte uns bei der Olympiade 1972 in München
schon einmal gezeigt wie verwundbar unser Sichers- system
sein kann Daher ist es wichtig, bereits im Vorfeld über
Maßnahmen für den Ernstfall zu verfügen.
Neueste Umfragen belegen, dass in den meisten Hotels
in Deutschland keine sogenannte Katastrophenpläne
existieren, und man für den Ernstfall nicht gerüstet
ist. „Das
muss sich dringend ändern“, fordert Sicherheitsexperte
Ulrich Jander. Seine Firma „Risiko- und
Krisenmanagement“, kurz RMK, bietet deshalb
nicht nur umfangreiche Konzepte für den Ernstfall,
sondern hilft auch bei der Umsetzung. zu übernehmen
hat und wie das praktisch abläuft. „Jedes
Hotel sollte über ein auf sich zugeschnittenes
Krisenmanagement verfügen“, empfiehlt Ulrich
Jander. Rollen, Aufgaben und „Eine Katastrophenübung
als Planspiel am Tisch bringt nichts“, weiß
Jander. Nur praktische Übungen, an denen auch alle
Mitarbeiter beteiligt sind, machen wirklich fit für
den Ernstfall. Denn nur hierbei könnten mögliche
Schwachstellen aufgedeckt und anschließend beseitigt
werden. Zudem wisse nach solch einer realistischen Übung
jeder genau, welche Aufgaben er Entscheidungskompetenzen
müssen im Vorfeld definiert sein, Checklisten für
die verschiedenen Aufgaben bereit liegen und die Zusammenarbeit
in Notsituationen
geregelt sein. Denn wenn es zum Ernstfall kommt, zählt
jede Sekunde. „Ein funktionierendes Krisenmanagement
gibt nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch den Gästen
ein Gefühl der Sicherheit und wird somit zu einem
nicht zu unterschätzenden Marketinginstrument für
die Vertrauensbildung“, meint der Sicherheitsexperte.
„Ich rate jedem Hotel der sich mit der Fußball
WM 2006 und dem Gästeklientel auseinandersetzt,
sich möglichst frühzeitig ausführlich
mit dem komplexen Thema Risikomanagement zu befassen“,
so Jander weiter. Bereits jetzt kommen täglich
Anfragen über den Sicherheitstandart beim Fachverband
für Qualitätmanagement über deutsche
Hotels herein. Selbst der Bundestag hat sich in einer
kleinen Anfrage unter der Nummer 15/3519 mit dem Thema
Sicherheit beschäftigt. Dabei geht es auch um die
Gäste aus den Ländern, wie USA, Israel, Saudi
Arabien, Ägypten und Irak. Auch aus diesem Grund
suchen die RMK-Experten bereits im Vorfeld bei Betriebsbegehungen
nach möglichen Gefährdungspotenzialen und
erarbeiten individuelle Vorbeugungs- und Notfallkonzepte.
Sie organisieren realistische Notfallübungen, in
denen Nebelmaschinen, eine wirklichkeitsnahe Geräuschkulisse
sowie Lichteffekte zum Einsatz kommen. Der Verlauf der
Übung wird per Video dokumentiert. „Diese
Aufnahmen
werden später genau analysiert, um Probleme zu
erkennen und zu beseitigen“, berichtet Jander.
Zudem bietet RMK diverse Mitarbeiter-Schulungen an,
wie zum Beispiel die strategische Planung einer realistischen
Übung und den Umgang mit den Medien. Im Katastrophenfall
unterstützen die Experten ihre Kunden auch persönlich
vor Ort. Zusätzlich arbeitet RMK mit verschiedenen
Fachberatern zum Beispiel aus den Bereichen Risikomanagement,
Brandschutz, Personalberatung, Öffentlichkeitsarbeit
und der IT-Branche zusammen. Um somit für jeden
erdenklichen Notfall bestens gerüstet zu sein. |
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